//Am Sonntag, den 19. Juni 2016 waren wir im Irndorfer Hardt!

Am Sonntag, den 19. Juni 2016 waren wir im Irndorfer Hardt!

Am 19. Juni 2016 machte sich eine kleine Gruppe Naturfreunde auf, bei zunächst regnerischem Wetter die Geheimnisse des „Irndorfer Hardt“ zu erkunden. Doch das Wetterglück war uns hold, denn es hatte rechtzeitig aufgehört zu regnen.

Nach einem Fußmarsch von ca. 1 km öffnete sich das Hardt in seiner ganzen blühenden Schönheit und begeisterte die Teilnehmer restlos. Es war neben vielen anderen mehr oder weniger bekannten Pflanzen die Blütezeit des Storchschnabels, des Arnika und der Margeriten. Dadurch leuchteten die Wiesen im Hardt in blau, weiß und gelb. Es war berauschend schön. Die Ruhe und Abgeschiedenheit, verbunden mit der Schönheit des NSG birgt einen hohen Erholungswert.

Das 103 ha große Irndorfer Hardt wurde bis ins 19. Jahrhundert als Viehweide genutzt und wird auch heute noch nur einmal jährlich gemäht. Durch die gegebenen Boden- und Klimaverhältnisse hat sich dort eine besondere Vegetation entwickelt. Es können auch Pflanzen entdeckt werden, die eigentlich im Gebirge oder hohen Norden vorkommen. Seit 1938 ist dies eines der ersten Naturschutzgebiete die damals europaweit ausgewiesen wurden.

Die Vielzahl der Pflanzen und die Besonderheiten des Naturschutzgebietes wurde uns von der sehr kompetenten Führerin Frau Hilda Hermann anschaulich in Wort und Bild erklärt. Angereichert mit Anekdoten, Gedicht und Sagen über das Hardt war dieser Nachmittag ausgesprochen gelungen.

2018-05-15T21:12:20+00:00